So funktioniert die 3D Wiedergabe

In diesem Abschnitt wollen wir Ihnen das Verfahren aufzeigen wie diese 3D-Technologie arbeitet, angefangen vom Bildmaterial, über die Displays und wie sich zum Schluss alles unter dem Dach von enlogic:show zusammenfindet.

Beginnen wir zunächst mit dem Display. Die auto-stereoskopischen Displays unterscheiden sich in der Regel im Verfahren wie der Content für beide Augen aufbereitet wird. In der Regel besteht das 3D-Display aus einem Standard Panel mit einer speziellen aufgesetzten Scheibe. Wir stellen Ihnen die 2 gängigsten Verfahren kurz vor:

Die Displays

Parallaxen-Barriere


Quelle: Wikipedia

Lentikular-Linse


Quelle: Wikipedia



In beiden Varianten sind die 3D-Objekte aus verschiedenen Blickrichtungen sichtbar. Je nach Medium können bis zu 9 verschiedene Positionen eingenommen werden. Die Überlagerung zwischen den verschiedenen Positionen können durch Einstellungen korrigiert werden.

Der Inhalt

Auch der Inhalt bedarf einer Anpassung um den 3D-Effekt auf den Panels anzeigen zu können. Was jedem normalen Bild fehlt sind Tiefen-Informationen. Anhand eines Bildes und dessen Tiefen-Informationen kann die Player-Engine das Bild so für den jeweiligen Display-Typ, oder besser für dessen Technologie, anpassen.

Das folgende Beispiel zeigt wie aus einem Standardbild und dessen Tiefenkarte ein Dreidimensionaler Effekt entsteht. Natürlich können Sie auf Ihrem 2D-Monitor diesen nur erahnen

Dies ist das Ausgangsbild, in diesem Fall für die Ansicht des linken Auges. Das Bild für das rechte Auge wird mit einem Versatz aufgenommen.

Diese Abbildung zeigt das zum linken Auge passende Tiefenbild. Die Farbunterschiede zwischen Schwarz und Weiss werden später für die Distanzberechnungen herangezogen.

Dieses Bild zeigt nun die Ausgabe der beiden Bilder in Abfolge, ohne die jeweiligen Filter des Displays, und in verlangsamter Form. Trotz 2D Darstellung lässt sich ein 3D-Effekt bereits erahnen.

Der 3D-Player

Das Herzstück der 3D-Ausgabe kommt von unserem Partner 3D Impact Media. Der Realityplayer fügt die Informationen aus den Bild oder Videomaterial zusammen, und errechnet aus der eingesetzten Display-Hardware die geeigneten Parameter zur Ausgabe der Einzelbilder damit das Erlebnis eben so wird wie es soll: Faszinierend.

 

enlogic:show

Hier fügt sich alles zusammen. enlogic:show verwaltet den jeweiligen 3D Content in seiner Mediendatenbank. Hier können schon vorab die Einstellungen zum Abspielverhalten gemacht werden. Die enlogic:show player verfügen in ihrem Konfigurationsprogramm bereits über die notwendigen Einstellungen, welche das Display und dessen verwendete Technologie parametrisiert. Damit hat der 3D-Player die notwendigen Informationen um auf jedem Display individuell Ihren Content richtig und wirksam abspielen zu können.

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