
Der enlogic:show Player verfügt über einen Software-Watchdog, der den eigentlichen Player-Prozess ständig überwacht. Aus diesem Grund werden im Windows Task-Manager zwei Prozesse mit dem Namen enlogicplayer.exe angezeigt, wenn der Player ausgeführt wird.
Der Software-Watchdog kann über das Konfigurations-Programm des Players (enlogicplayerconfig.exe) deaktivert werden.
Zusätzlich zum Software-Watchdog kann der enlogic:show Player - wenn vorhanden - diverse Hardware-Watchdogs ansteuern, mit denen i.d.R. der komplette PC im Fehlerfall neu gestartet werden kann (Hard-Reset). Ein Auslösen des Hardware-Watchdogs deutet normalerweise auf ein Hardware-Problem des PCs hin (CPU, Mainboard, Lüfter, Netzteil, usw.).
Wenn der Software-Watchdog ein Problem des Players feststellt, wird der Player-Prozess neu gestartet und eine Meldung über das Log-System an den Server gesendet (Log-Meldungen von Playern werden in der Geräteliste angezeigt). Die generierte Log-Meldung könnte z.B. lauten "Der Player hat ein schwerwiegendes Problem festgestellt und wurde unerwartet beendet. Nach einer kurzen Verzögerung erfolgt der Neustart des Players. (Zeit-Stempel Player-Start: TIMESTAMP, Zähler: COUNTER, ExitCode: 0xEXITCODE)".
TIMESTAMP entspricht hierbei dem Unix-Timestamp (Sekunden seit 01.01.1970 UTC) als der Player gestartet wurde. COUNTER entspricht der Anzahl der Probleme, die der Software-Watchdog seit Player-Start erkannt hat.
Die verschiedenen EXITCODES können folgende Ursachen haben:
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0xc0000005 |
General Protection Fault (GPF) / Allgemeine Schutzverletzung Ein von Windows generierter Fehlercode, wenn eine Anwendung versucht, auf einen ungültigen RAM-Bereich zuzugreifen. Im Zusammenhang mit enlogic:show deutet dieser Code meist auf fehlerhafte Plugins, insbesonders nicht korrekt funktionierende Codecs hin. Andere mögliche Ursachen sind Speichermangel oder Hardware-Defekt (CPU / Board / RAM). |
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0xdeadbeef |
Fehlende Rückmeldung vom Player an den Software-Watchdog Der Player-Prozess meldet sich während des normalen Betriebs in regelmäßigen Abständen beim Software-Watchdog. Diese Signalisierung geschieht an einer zentralen Stelle in der Player-Software, damit sichergestellt werden kann, dass wichtige Teile des Players korrekt funktionieren. Wird dieses Signal nicht (mehr) gesendet, geht der Software-Watchdog davon aus, dass der Player nicht mehr korrekt funktioniert und startet den Prozess neu. Dabei wird der ExitCode 0xdeadbeef erzeugt. Mögliche Gründe hierfür sind z.B. hängende Plugins oder sonstige Gründe, die die korrekte Ausführung des Players verhindern (z.B. zu wenig freie System-Ressourcen / RAM / HDD). |
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0xdeadfeed |
Handle-Überlauf / Memory Leaks Der Watchdog überwacht die Anzahl der System-Handles, die innerhalb des Player-Prozesses verwendet werden (Kernel-, User- und GDI-Handles). Übersteigt die Anzahl der Handles einen bestimmten Schwellwert, wird der Player neu gestartet und dabei der ExitCode 0xdeadfeed erzeugt. Außerdem setzt der Player eine Log-Meldung ab, in der die Anzahl der jeweiligen Handles geloggt wird. Verwendet ein Prozess zu viele Handles, verlangsamt sich i.d.R. die Ausführungsgeschwindigkeit und die Perfomance des gesamten Systems leidet. Solche Handle/Memory-Leaks werden häufig von alten bzw. fehlerhaften Plugin-Versionen erzeugt. Es sollte daher geprüft werden, ob der jeweilige Plugin-Hersteller ein Update zur Verfügung stellt. |
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0xf0caffee |
Terminierung eines Prozesses durch den Software-Watchdog (laufender Betrieb) Mit diesem ExitCode beendet der Software-Watchdog während des laufenden Betriebs Fremd-Prozesse, die die Ausführung des Players behindern könnten. In diesem Fall wird eine Log-Meldung generiert, in der u.a. der Name des beendeten Prozesses aufgeführt wird. |
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0xf1caffee |
Terminierung eines Prozesses durch den Software-Watchdog (beim Start) Mit dem ExitCode 0xf1caffee werden Prozesse beim Start der Player-Software terminiert, die die Ausführung des Players verhindern bzw. beeinträchtigen könnten. |
KB-ID: KB2011P07
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